Freitag, 28. April 2017

Acht Nacht von Sebastian Fitzek




Klbappenbroschur, Knaur TB 

14.03.2017, 416 S.
Diese Ausgabe ist lieferbar
 12,99

Es ist der 8. 8., acht Uhr acht. 

Sie haben 80 Millionen Feinde.
Werden Sie die AchtNacht überleben?

Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie.
Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen.
In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen.
Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei.
Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten - und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt.

Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst.
Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief.
Und Ihr Name wurde gezogen!

Der neue Blockbuster von Sebastian Fitzek, dem „Meister des Wahns“ – exklusiv im Taschenbuch.


Meine Meinung:

Für mich war natürlich klar, dass ich das neue Fitzek Buch auf jeden Fall lesen möchte, auch wenn mich der Klappentext anfangs nicht ganz so angesprochen hatte. Positiv bemerken möchte ich aber, dass dieses Buch direkt als Taschenbuch herausgekommen ist, was ich toll finde, so passt es nämlich direkt zu den meisten meiner Fitzek-Bücher. Die letzten Bucherscheinungen kamen ja immer erst als Hardcover heraus. 

Der Einstieg in das Buch war klasse. Es war so interessant und fesselnd, dass ich die ersten 150 Seiten in einem Rutsch weggesuchtet habe. Leider muss ich sagen, dass das Buch meiner Meinung nach danach sehr nachgelassen hat und konnte mich nicht mehr so fesseln. 

Das Buch soll ja in Richtung Purge gehen, aber da ich die Serie nicht kenne, kann ich dazu nichts sagen, von daher hat es mich auch nicht gestört.

Die Geschichte um den Protagonisten Ben konnte mich etwas mehr begeistern als die seiner Gegenspielerin. Auch war ich sehr gespannt, ob der Selbstmord seiner Tochter wirklich so abgelaufen ist und was dahinter steckt. 

Zum Ende möchte ich sagen, dass es mir etwas zu offen war, ich habe es mehrmals gelesen, aber man kann in das Ende eigentlich so ziemlich alles hinein deuten. Ich hätte gerne ein konkretes Ende gehabt. 

Alles in allem hat mir der Thriller schon gefallen, gerade auch der spannende Anfang. Aber es konnte mich halt nicht durchweg begeistern. Meiner Meinung nach gibt es doch einige andere starke Thriller des Autoren, an die dieses nicht so ganz heranreichen kann. Nichts desto trotz hat es mir Spass gemacht, es zu lesen, ich gebe dem Buch 4 Sterne.


Dienstag, 25. April 2017

Paper Princess von Erin Watt



  • € 12,99 [D], € 13,40 [A]
  • Erschienen am 01.03.2017
  • 384 Seiten, Klappenbroschur
  • Übersetzt von: Lene Kubis
  • ISBN: 978-3-492-06071-4

Band 1: Paper Princess: Die Versuchung - erschienen am 1. März 2017
Band 2: Paper Prince: Das Verlangen - erschienen am 3. April 2017
Band 3: Paper Palace: Die Verführung - erscheint am 2. Mai 2017


Sie sind reich, sie sind mächtig und verdammt heiß! Kannst Du ihnen widerstehen?

Ellas Leben war bisher alles andere als leicht, und als ihre Mutter stirbt, muss sie sich auch noch ganz alleine durchschlagen. Bis ein Fremder auftaucht und behauptet, ihr Vormund zu sein: der Milliardär Callum Royal. Aus ihrem ärmlichen Leben kommt Ella in eine Welt voller Luxus. Doch bald merkt sie, dass mit dieser Familie etwas nicht stimmt. Callums fünf Söhne – einer schöner als der andere – verheimlichen etwas und behandeln Ella wie einen Eindringling. Und ausgerechnet der attraktivste von allen, Reed Royal, ist besonders gemein zu ihr. Trotzdem fühlt sie sich zu ihm hingezogen, denn es knistert gewaltig zwischen ihnen. Und Ella ist klar: Wenn sie ihre Zeit bei den Royals überleben will, muss sie ihre eigenen Regeln aufstellen …

Meine Meinung:
Ich bin durch die vielen guten Rezensionen und auch durch die Diskussionen bei Facebook auf dieses Buch aufmerksam geworden. Vielen Dank noch einmal an den Piper Verlag, dass sie mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. 

Das Cover finde ich sehr gelungen, es macht sich richtig toll im Bücherregal. 

Der Einstieg in das Buch ist mir äußerst leicht gelungen, der Schreibstil ist super und die Geschichte von Ella konnte mich direkt begeistern. Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen, wollte einfach wissen, wie es mit Ella und Reed weitergeht, auch wenn es zwischendrin ein paar Längen hatte. Außerdem muss ich sagen, dass mich der Cliffhanger ganz am Ende schon ein wenig gestört hat. Jetzt kann ich kaum erwarten, den 2. Teil Paper Prince zu lesen und freue mich schon auf ein Wiedersehen mit Ella und Reed. 

Ella hat mir als Charakter wahnsinnig gut gefallen. Ich konnte mich total gut in sie hinein versetzen, da meine Eltern damals, als ich 20 Jahre alt war, innerhalb von 5 Wochen beide verstorben sind und ich dann auch alleine zusehen musste, wie ich klar kam. Bei mir kam leider kein Millionär vorbei ... 

Alles in allem hat mir der Auftakt dieser Reihe sehr gut gefallen, bin gespannt auf die weiteren Teile der Reihe. Ich kann hier auf jeden Fall eine klare Kauf- und Leseempfehlung für alle New Adult Leser aussprechen, auch wenn ich nicht vorbehaltlos dem Hype um dieses Buch folge. Von mir bekommt das Buch gute 4 Sterne für eine unterhaltsame Geschichte mit tollen Protagonisten.




Montag, 24. April 2017

The Couple next Door von Shari Lapena



15,00 €
BASTEI LÜBBE
PAPERBACK
THRILLER
350 SEITEN
ALTERSEMPFEHLUNG: AB 16 JAHREN
ERSTERSCHEINUNG: 16.03.2017


Deine Nachbarin möchte nicht, dass du dein Baby zur Dinnerparty mitbringst. Dein Ehemann sagt, das sei schon in Ordnung. Ihr wohnt ja gleich nebenan. Außerdem habt ihr ein Babyfon und könnt abwechselnd nach der Kleinen sehen. Deine Tochter schläft, als du das letzte Mal nach ihr siehst. Doch jetzt herrscht Totenstille im Haus. Du rennst ins Kinderzimmer – und dein schlimmster Alptraum wird wahr: Die Wiege ist leer. 

Es bleibt nur eins: die Polizei zu rufen – doch wer weiß, was sie finden wird …

Meine Meinung:
Ich bin auf das Buch durch den englischen Titel aufmerksam geworden. Als ich mir den Klappentext näher angeschaut hatte, war die Entscheidung gefallen, dieses Buch lesen zu wollen. 

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, ich war direkt in der Geschichte drin und der Schreibstil war richtig flüssig. Ich fand es von Anfang an fesselnd, aber nach der Hälfte des Buches konnte ich gar nicht mehr aufhören, zu lesen. 

Ständig habe ich meine Vermutungen, wie es sich wirklich zugetragen haben könnte, über Bord geworfen. Aufgrund einiger unerwarteter Wendungen fand ich es von Anfang bis Ende spannend. 

Gerade weil ich auch selbst Mutter bin, konnte ich mich auch total in die Ängste der Eltern hinein versetzen. Die Charaktere an sich fand ich auch sehr passend, Vor allem in die psychisch angeschlagene Mutter, Anne, konnte ich richtig hinein versetzen. 

Alles in allem kann ich hier nur eine klare Kauf- und Leseempfehlung aussprechen. Ich konnte positiv überrascht werden bei diesem Buch, mir hat es richtig gut gefallen und werde die Autorin definitiv im Auge behalten. Von mir bekommt das Buch sehr gute 4,5 Sterne. 




Samstag, 22. April 2017

Good as Gone von Amy Gentry



€ 12,99 [D] inkl. MwSt. 
€ 13,40 [A] |  CHF 17,90* 
(* empf. VK-Preis) 

Paperback, KlappenbroschurISBN: 978-3-570-10323-4

Erschienen: 27.02.2017 

Tom und Anna haben das Schlimmste erlebt, was sich Eltern vorstellen können: Ihre 13-jährige Tochter Julie wurde entführt, alle Suchaktionen waren vergebens, die Polizei hat den Fall längst zu den Akten gelegt. Acht Jahre später taucht plötzlich eine junge Frau auf und behauptet, die vermisste Tochter zu sein. Die Familie kann ihr Glück kaum fassen. Doch schon bald spüren alle, dass die Geschichte der Verschwundenen nicht aufgeht. Anna hegt einen furchtbaren Verdacht. Sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit über die junge Frau, von der sie inständig hofft, dass es ihre Tochter ist, die ihr gleichzeitig aber auch fremd erscheint und das gesamte Familiengefüge gefährlich ins Wanken bringt …

Good as Gone ist ein von Anfang an atemberaubend spannendes Buch darüber, wie wenig wir die kennen, die wir lieben. Amy Gentry spielt grandios mit verschiedenen Erzählperspektiven und führt die Leser auf zahlreiche falsche Fährten – bis zum fulminanten Finale.

Meine Meinung:
Ich bin durch das Cover und den darin enthaltenen Satz, der mich sehr neugierig gemacht hat, auf das Buch aufmerksam geworden. Freundlicherweise ist mir dieses vom Verlag zur Verfügung gestellt worden. 

Der Einstieg in das Buch ist mir auch sehr gut gelungen, der Schreibstil war schön flüssig und ich fand es anfangs auch durchaus spannend. Ich muss aber sagen, je weiter das Buch vorangeschritten ist, umso weniger konnte es mich noch begeistern und ich fand es ab einer gewissen Zeit auch eher verwirrend als fesselnd. 

Auch würde ich das Buch eher als Familiendrama sehen und nicht als Psychothriller. 

Was mir an dem Buch gut gefallen hat, sind die Schilderungen, wie sich die Familie und das Familienleben durch die tragische Entführung verändert hat und auch, wie groß die Unsicherheit nach dem Auftauchen der verlorenen Tochter/Schwester ist. 

Alles in allem war dies ein Buch mit einer sehr interessanten Grundstory, bei der die Spannung für mich aber leider nicht gehalten werden konnte. Daher konnte mich das Buch nicht ganz so begeistern, wie ich es mir gewünscht hätte. Von mir bekommt das Buch 3,5 Sterne. 

Mittwoch, 19. April 2017

Schatten von Ursula Poznanski



Produktinformation

  • Broschiert: 416 Seiten
  • Verlag: Wunderlich; Auflage: 3 (10. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3805250630
  • ISBN-13: 978-3805250634


Der vierte Fall für das Salzburger Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger: Anspruchsvolle Thrillerkost auf höchstem Niveau


Eine Entführung. Drei Morde. Und ein Täter aus der Vergangenheit...

Ein Mann, grausam zugerichtet in seiner Wohnung. Eine Hebamme, ertränkt in einem Bach - zwei Fälle, die Beatrice Kaspary als Ermittlerin im Dezernat Leib und Leben der Polizei Salzburg lösen muss. Schnell erkennt Beatrice, dass die beiden Morde zusammenhängen - und dass sie etwas mit ihr zu tun haben müssen. Denn sie kannte beide Toten. Sie konnte sie nicht leiden. Und sie weiß: Wenn sie nicht handelt, wird es weitere Opfer geben...

Meine Meinung:
Ich habe ja schon alle Teile dieser Reihe gelesen und war daher sehr gespannt auf den nächsten Fall von Beatrice Kaspary und Florin Wenninger. Diese Bände gibt es bereits:

1. Fünf
2. Blinde Vögel
3. Stimmen

und jetzt

4. Schatten.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, da die Autorin einen sehr einnehmenden Schreibstil hat, die Geschichte konnte mich von der ersten Seite an packen, meiner Meinung nach auch der persönlichste Fall von Beatrice Kaspary bisher. Auch wurde wieder sehr gut Bezug genommen auf das Privatleben als alleinerziehende Mutter von zwei Kindern, die auch öfters Probleme mit dem Vater der Kinder bekommt, was ich als sehr realistisch empfinde.

Alle Opfer haben in diesem Fall eines gemeinsam: Beatrice Kaspary kannte die Opfer und es sind alles Personen, mit denen sie irgendwann einmal zu tun hatte und sie nicht in guter Erinnerung behalten hat. Kann sie den Mörder stoppen und was hat das alles überhaupt zu bedeuten?

Ich fand die Geschichte sehr interessant und es hat sich für mich auch als Pageturner entwickelt, so dass ich das Buch auch innerhalb von zwei Tagen durchgesuchtet habe und es konnte mich von Anfang bis Ende begeistern. Es bleibt zu hoffen, dass noch weitere Teile der Reihe folgen werden, darauf zu warten, lohnt sich auf jeden Fall.

Alles in allem kann ich dieses Buch bzw. diese Reihe uneingeschränkt empfehlen. Von mir bekommt dieses Buch sehr gute 4,5 Sterne.







Samstag, 15. April 2017

Das verlorene Medaillon von Ellen Marie Wiseman



  • € 9,99 [D], € 10,30 [A]
  • Erschienen am 01.02.2017
  • 448 Seiten, Broschur
  • Übersetzt von: Claudia Franz
  • ISBN: 978-3-492-30982-0

Eine ergreifende Geschichte über den Sieg von Liebe und Mut über Unrecht und Gier
Angesichts des Elends, das in der Bergarbeiterstadt Coal River herrscht, ist Emma Malloy fassungslos. Selbst Waise, geht ihr besonders das Schicksal der Kinder zu Herzen, die halb verhungert und unter Lebensgefahr in den Kohlenminen schuften müssen. Gegen den Willen ihrer wohlhabenden Verwandten, bei denen Emma seit dem Tod ihrer Eltern lebt, verteilt sie heimlich Nahrungsmittel an die Ärmsten und bringt den Kindern Lesen und Schreiben bei. Eines Tages trifft sie dabei auf den Arbeiter Clayton Nash, der sie vor der Kohlekompanie warnt, denn die duldet keine Einmischung ...

Meine Meinung:
Ich habe vor einigen Wochen mit Begeisterung den Roman Die dunklen Mauern von Willard State von der Autorin gelesen. Dies war eines meiner Highlights in diesem Jahr. Daher habe ich mich sehr gefreut, als ich gesehen habe, dass die Autorin gerade ein neues Buch herausgebracht hat. Freundlicherweise wurde mir dieses vom Verlag zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. 

Der Einstieg in das Buch ist mir dank des flüssigen Schreibstils gut gelungen, aber es konnte mich einfach nicht so richtig fesseln. Erst nach 200 Seiten fing es für mich an, interessant zu werden. Zum Schluss hin konnte mich das Buch dann mehr fesseln, es wurde sehr spannend. Es war mir insgesamt auch zu langatmig, es ist auch nicht wirklich viel passiert am Anfang. 

Es ging hier um die 19jährige Emma, die ihre Eltern bei einem Brand verloren hat und nun bei ihrer Tante und ihren nicht sehr netten Onkel Unterschlupf findet. Es wird ihr aber ununterbrochen deutlich gemacht, dass sie eigentlich unerwünscht ist. 

Dieses Leben ist geprägt von Armut in diesem Bergarbeiterviertel. Mir hat Emma als Charakter sehr gut gefallen, sie war sehr tapfer und mutig und ist für ihre Sache eingestanden. Das Ende hingegen war mir dann zu sehr als Happy End gewollt, da wäre weniger mehr gewesen. 

Alles in allem konnte dieses neue Werk für mich nicht mit dem vorherigen bereits erwähnten Buch der Autorin mithalten. Diese Geschichte hatte schon einiges Potenzial, aber konnte mich wie gesagt nicht so wirklich fesseln und begeistern. Von daher bekommt das Buch von mir 3,5 Sterne. 




Mittwoch, 12. April 2017

Brandstifter von Martin Krist



Produktinformation



Hart, realistisch, spannend - der neue Thriller von Bestsellerautor Martin Krist! 

Sie haben deinen Ehemann brutal ermordet - jetzt bedrohen sie deine Kinder! 
Wie weit wird die junge Witwe Valentina gehen, um ihre Familie zu beschützen?

Problemlöser David Gross soll den Feuertod einer jungen Frau aufklären und gerät dabei selbst in lebensgefährliche Ermittlungen. 
Doch die Sorge um seine eigene Familie lenkt ihn bald mehr ab, als ihm lieb ist ..


Meine Meinung:
Ich bin vom Verlag angeschrieben worden, ob ich dieses Buch lesen und rezensieren möchte. Da ich schon viel von Martin Krist gehört habe und schon länger etwas von ihm lesen wollte, habe ich nicht lange überlegt. 

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr schnell gelungen, der Schreibstil war sehr flüssig und die Geschichte war auch von Anfang bis Ende interessant gestaltet worden. 

Es geht hier u.a. um den Privatermittler David, der selbst eigentlich genug Probleme hat. Seine Exfrau ist verschwunden und sein Sohn sitzt im Krankenhaus und braucht langfristige Pflege. 

Ausserdem spielt Valentina hier eine große Rolle, deren Mann bestialisch in seinem eigenen Haus ermordet wurde und sie nun einige Sachen erfährt, die sie schockieren und sie nun auch Angst um ihre Kinder hat. Sie sich sich dann finanzielle Hilfe von ihrem Schwager. 

Dann spielt noch der Loser Luka eine Rolle, der eigentlich seine kleine Familie ernähren müsste, aber mehr in Kneipen anzutreffen ist. 

Diese Handlungsstränge haben sich später zu einem Ganzen zusammen gefügt, das hat mir ganz gut gefallen, war anfangs aber auch etwas verwirrend. Nicht so gut hat mir das abrupte Ende gefallen. Es ist meiner Meinung nach auch zu viel offen geblieben. 

Alles in allem war dies ein interessanter Thriller, der sich vor allem zum Schluss zum Pageturner entwickelt hat. Ich kann hier trotz ein wenig Kritik eine klare Kauf- und Leseempfehlung geben. Von mir bekommt das Buch gute 4 Sterne. 




Dienstag, 11. April 2017

To The Stars Wenn Du den Himmel berührst von Molly McAdams



Erscheinungstag:Mo, 06.03.2017
Bandnummer:26002
Seitenanzahl:336
ISBN:9783956499746


Zum Buch: https://www.harpercollins.de/mira/to-the-stars-wenn-du-die-sterne-beruhrst


Harlow kann nicht glauben, dass der drei Jahre ältere Knox sein Versprechen hält, auf sie zu warten, bis sie endlich zusammen sein können. Schließlich ist sie es, die den Pakt bricht: Als Knox sie an ihrem achtzehnten Geburtstag anruft, hat sie ihr Herz einem anderen geschenkt. Aber sie merkt schnell, dass sie eine katastrophale Wahl getroffen und sich an den Falschen gebunden hat. Wird Knox ihr je verzeihen können - oder ist es bereit zu spät?

Meine Meinung:
Ich habe ja bereits den 1. Teil dieser Reihe, Letting Go, gelesen und bin jetzt auf diesen neu erschienenen 2. Teil gestoßen. Man kann sie schon unabhängig voneinander lesen, aber es gibt halt immer mal wieder ein Wiedersehen mit den vorherigen Protagonisten. 

Direkt der Anfang des Buches hat mich direkt umgehauen. Es war so dramatisch, aber ohne gleich zu kitschig rüber zu kommen. Anfangs dachte ich wirklich, es könnte ein 5 Sterne Buch werden. Ich habe selten so viele Passagen für mich markiert, da sie sehr aussagekräftig und emotional waren. 

Der Schreibstil war wie gewohnt sehr flüssig, aber der Lesefluss wurde dann etwas durch diese teilweise sehr ergreifenden und dramatischen Szenen verlangsamt, was aber ja keinesfalls negativ gemeint ist. Ich hatte nur nach einiger Zeit ein Problem mit der Hauptprotagonistin Hailey, sie war mir zu naiv und zu untätig. Meiner Meinung nach hätte sie sich schon etwas früher wehren können. 

Alles in allem war dies aber eine ganz tolle Fortsetzung der Reihe, das Wiedersehen mit den anderen Protagonisten fand ich auch sehr gelungen, ich kann hier eine klare Kauf- und Leseempfehlung geben und bewerte das Buch mit 4 Sternen. 



Sonntag, 9. April 2017

Perfect Girl von Gilly Macmillan




Klappenbroschur, Knaur TB 

01.02.2017, 464 S.
14,99 €

Raffinierte britische Psycho-Spannung um eine junge Pianistin mit dunkler Vergangenheit – von der Autorin des New York Times-Bestsellers „Toter Himmel“.


Niemals darf Zoes Stiefvater erfahren, was vor drei Jahren geschehen ist. Das hat ihre Mutter Maria der 18-Jährigen wieder und wieder eingetrichtert. Nichts darf die Idylle ihres perfekten neuen Lebens zerstören. Doch als die hochbegabte Pianistin Zoe gemeinsam mit ihrem Stiefbruder ein Konzert gibt, taucht im Publikum ein Mann auf, der Zoe als Mörderin beschimpft. Wenige Stunden später ist ihre Mutter tot. Und es zeigt sich, dass Zoe nicht die einzige ist, die ein dunkles Geheimnis hütet ...

In nur 24 Stunden bricht eine scheinbar heile Welt zusammen: Gilly Macmillan enthüllt ein Familiendrama in perfiden, elegant verschachtelten Häppchen, die es unmöglich machen, diesen Thriller aus der Hand zu legen.


Meine Meinung:
Ich habe im letzten Jahr Toter Himmel der Autorin gelesen und war begeistert und deshalb sehr gespannt auf ihr neues Werk, bei dem ich schon allein das Cover toll finde. Mir wurde es freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt. 

Die Gestaltung des Buches insgesamt finde ich sehr gut gelungen. Wenn man vorne den Klappentext umschlägt, findet man auch einen großen Zeitungsartikel über die Geschehnisse in der Vergangenheit, das macht das Ganze noch spannender. 

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr gut gelungen. Es wechselt immer zwischen Vergangenheit und Gegenwart und auch zwischen den einzelnen Beteiligten hin und her, so dass man einen guten Einblick in die Geschichte bekommt. Die Kapitel sind schön kurz gehalten, das ermöglicht mir immer ein flüssigeres Lesen als bei längeren Kapiteln. Der Schreibstil selbst ist auch sehr flüssig, das hatte mir schon im Debut der Autorin gut gefallen.

Vom Genre her würde ich es aber eher zwischen Familiendrama und Thriller sehen. 

Das Buch wartet zum Ende hin mit überraschenden Wendungen auf, aber auch mit einer Handlung zweier Protagonisten, die etwas überraschen, mich aber begeistern konnte. 

Alles in allem war dies ein sehr würdiger Nachfolger des Debüts der Autorin, auch wenn mich Toter Himmel noch etwas mehr begeistern konnte. Ich kann hier aber eine Kauf- und Leseempfehlung aussprechen für alle, die gerne Thriller ohne Blutvergießen in Richtung Familiendrama lesen. Von mir bekommt das Buch auf jeden Fall 4 gute Sterne. 



Donnerstag, 6. April 2017

Das Haus in der Nebelgasse von Susanne Goga



 [D] inkl. MwSt. 
€ 10,30 [A] |  CHF 13,90* 
(* empf. VK-Preis) 

Taschenbuch, KlappenbroschurISBN: 978-3-453-35885-0

NEU 
Erschienen: 09.01.2017 



London 1900: Matilda Gray ist Lehrerin an einer Mädchenschule und führt das Leben einer unabhängigen Frau. Als ihre Lieblingsschülerin Laura nicht mehr zum Unterricht erscheint, ahnt Matilda, dass diese in Gefahr ist. Zu plötzlich ist ihr Verschwinden, zu fadenscheinig sind die Begründungen des Vormunds. Eine verschlüsselte Botschaft, die ihr Laura auf einer Postkarte schickt, bringt Matilda auf die Spur des Mädchens. Ihre Suche führt sie zu dem Historiker Stephen Fleming und mit ihm zu einem jahrhundertealten Geheimnis, tief hinein in die verborgensten Winkel der Stadt.
Meine Meinung:
Ich habe bisher keine historischen Bücher gelesen, meistens nur anteilige Passagen in Büchern, die sich um Familiengeheimnisse drehen. Der Klappentext dieses historischen Romans hat mich aber sehr angesprochen und ich habe dieses Genre daher jetzt einmal getestet. 
Zunächst einmal möchte ich sagen, dass ich das Cover wunderschön finde. Es passt auch sehr gut zur Geschichte. 
Das Buch konnte mich wider Erwarten von der ersten Seite in ihren Bann ziehen. Es war eine tolle Geschichte, ein sehr flüssiger Schreibstil und ganz toll ausgearbeitete Charaktere wie z.B. Mathilda, Steven und auch nicht zu vergessen Mathildas Vermieterin. Ich habe das Buch innerhalb von 24 Stunden verschlungen. Für mich war es völlig überraschend, dass mich dieses Buch so begeistern konnte, mein erster historischer Roman und gleich solch ein Volltreffer. 
Man lernt hier die Lehrerin Mathilda kennen. Sie ist 1900 in London als Lehrerin in einer Mädchenschule tätig. Ihre sehr gute Schülerin Laura kommt nach den Ferien nicht wieder zurück, ihr Vormund habe sie vorerst von der Schule abgemeldet. Sie bekommt dann aber eine verschlüsselte Botschaft von Laura mit einem Hinweis auf ein Versteck. Mit diesem Fund begibt sie sich dann auf die Suche nach der Geschichte dahinter und somit auch nach Laura. 
Nun folgt sozusagen eine Schatzsuche durch London, bei der sie der Historiker Stephen Fleming begleitet, den ich als Charakter auch ganz toll fand. 

Alles in allem kann ich hier nur eine absolute Kauf- und Leseempfehlung aussprechen, auch für "Anfänger" dieses Genres perfekt. Hier hat für mich alles gestimmt, daher kann ich das Buch nur mit 5 Sternen bewerten und es gehört jetzt schon zu meinen Jahreshighlights 2017.