Samstag, 28. März 2015

Das Dorf von Arno Strobel



DU WILLST DEM MENSCHEN HELFEN, den du am meisten liebst. Doch der Ort, an den dich deine Suche führt, ist anders als alles, was du kennst. WILLKOMMEN IM DORF OHNE WIEDERKEHR …

Der neue Bestseller von Erfolgsautor Arno Strobel

Panik, Todesangst, das ist es, was Bastian Thanner in der Stimme seiner Exfreundin hört, als sie ihn völlig unerwartet anruft. Über zwei Monate ist es her, dass Bastian Anna zuletzt gesehen hat, als sie Hals über Kopf und ohne Erklärung einfach verschwunden ist. Jetzt braucht sie dringend seine Hilfe, sie bangt um ihr Leben. Bastian macht sich sofort auf die Suche nach Anna und gelangt in ein Dorf an der Müritz, das ihm von Anfang an unheimlich ist. Überall deuten Spuren auf Anna, doch niemand kann oder will ihm weiterhelfen. Bis zu dem Abend, als Bastian Zeuge einer schrecklichen Zusammenkunft wird. Und auf den Mann trifft, der genau weiß, was mit Anna geschehen ist …
 
 
  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 2 (16. Dezember 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596198348
  • ISBN-13: 978-3596198344


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    Meine Meinung: 
     
     Ich muss als Erstes dazu sagen, dass dies mein erster Strobel war und da ich schon von vielen nicht so guten Rezensionen gehört und gelesen habe, war ich mit etwas Skepsis an das Buch herangegangen. Und ich muss sagen, ich bin einfach nur total geflasht von dem Buch und kann nur 5 Sterne vergeben, was ich bei Thrillern nicht so oft vergebe.
     
    Mir hat der Schreibstil auch unheimlich gut gefallen, ich war von Anfang bis Ende total in der Geschichte drin und konnte das Buch gar nicht mehr weglegen.
     
    Allerdings hatte ich mir das Ende etwas anders vorgestellt, da war ich einfach nur fassungslos, da hatte ich nicht mit gerechnet, aber dennoch muss es bei 5 Sternen bleiben.
     
    Ich kann jedem, der Thriller mag, dieses Buch nur ans Herz legen. Ich gebe hier eine klare Leseempfehlung!!!
     
    Das Cover gefällt mir übrigens sehr gut, aber die Haptik ist toll. Ich werde jetzt auf jeden Fall noch weitere Bücher von Arno Strobel lesen.
     
     

    Donnerstag, 26. März 2015

    Faking it von Cora Carmack



    Kurzbeschreibung
    Max Miller hat ein Problem: Ihre Eltern haben sich zu einem Besuch angekündigt, und all die beschönigenden Halbwahrheiten, die sie ihnen über ihr Leben in Philadelphia erzählt hat, drohen aufzufliegen. Vor allem ihr Freund Mace ist mit seinen Tätowierungen alles andere als vorzeigbar. Da trifft Max den angehenden Schauspieler Cade und bittet ihn, sich ihren Eltern gegenüber als ihr Freund auszugeben. Doch Cade spielt seine Rolle zu gut, und Max weiß schon bald nicht mehr, wo ihr Spiel endet und wo echte Gefühle beginnen ...
         



    Produktinformation

    • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 354 Seiten
    • ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3802594983
    • Verlag: Egmont LYX.digital; Auflage: 1 (2. Oktober 2014)


     Meine Meinung:

    
    Ich war sehr gespannt auf den 2. Teil, da mir Losing it schon sehr gefallen hatte. Man kann die Bände aber auch völlig unabhängig voneinander lesen, da es in jedem Band um jemand Anderes aus dem Freundeskreis geht. Im ersten Teil Losing it ging es um Bliss, im zweiten Teil um Cade und im dritten Teil Finding it wird es sich um Kelsey drehen.

    Zu den Protagonisten muss ich sagen, dass mir Cade sehr sympathisch war, ich mochte ihn wirklich gerne. Max fand ich auch toll.

    Es geht ja darum, dass Max einen "Vorzeigefreund" für ihre Eltern braucht, Cade stellt sich zur Verfügung und ehe sie sich versehen, wissen sie nicht mehr, welche Gefühle echt sind und welche gespielt. Was mir gut gefallen an diesem Band ist, dass es mehr um die Liebesgeschichte selbst ging als um Sex, es wurde natürlich auch darüber geschrieben, aber nicht vordergründlich. Das finde ich persönlich sehr gut.

    Ich muss aber einfach sagen, dass dieser Band mich nicht so ganz packen konnte, daher "nur" 4 Sterne, kann dennoch eine klare Leseempfehlung geben und ich werde den 3. Teil trotzdem lesen, ich hoffe, dort erfährt man noch ein bisschen, wie es mit Cade und Max weiterging.


    Sonntag, 22. März 2015

    An einem Tag im November von Petra Hammesfahr


     
     
    An einem Nachmittag im November verschwindet die fünfjährige Emilie Brenner. Spurlos, denn obwohl die Nachbarn sie noch mit ihrem neuen Fahrrad sahen, scheint sie wenig später wie vom Erdboden verschluckt. Ein Albtraum für die Eltern, die eine Vermisstenanzeige allerdings viel zu spät aufgeben, und auch für Kommissar Klinkhammer, der aus bitterer Erfahrung weiß, dass bei verschwundenen Kindern jede Minute zählt. Noch ahnt er nicht, dass seit Monaten in der Nachbarschaft Dinge geschehen, die an jenem Tag im November unweigerlich zur Katastrophe führen.

    Die Meisterin der psychologischen Spannung erzählt von den seelischen Abgründen, die in jedem von uns unvermittelt aufbrechen können.

     

    Produktinformation

    • Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
    • Verlag: Diana Verlag (1. September 2014)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3453291557
    • ISBN-13: 978-3453291553
    • Größe und/oder Gewicht: 14,5 x 4,1 x 22,4 cm
     
     
     
    Meine Meinung:
     
    Das Cover und der Klappentext haben mich schon sehr neugierig gemacht, da ich selbst Mutter von zwei kleinen Kindern bin.
     
    Mir ist es aber dennoch schwer gefallen, in das Buch hineinzufinden, da sehr viele Charakter in dem Buch verstrickt sind. Es ist mir erst so ab Seite 200 gelungen und ab das wurde es eigentlich auch erst ein wenig interessanter.
     
    Aber alles in allem hatte ich mir ein wenig mehr von dem Buch versprochen.
     
    Zu den Charakteren:
     
    Ich fand die Familie etwas gewöhnungsbedürftig, die Tochter Emelie wurde ja eigentlich immer "wegorganisiert". Da habe ich mich gefragt, warum sie überhaupt eine Tochter haben.
     
    Außerdem ging es ja auch um die Schüler des Ortes, die von drei Mädchen terrorisiert werden.
     
    Des Weiteren gibt es noch einen vor Jahren bereits auffällig gewordenen jungen Mann, der auch ins Visier der Ermittler gerät.
     
    Insofern war das Ende doch noch etwas überraschend.
     
    Aber insgesamt muss ich leider sagen, dass ich mir etwas mehr von dem Buch versprochen habe.
     
    3,5 von 5 Sterne

    Donnerstag, 19. März 2015

    Whisper von Isabel Abedi





    Eine unwirkliche Stille liegt über Whisper, dem alten Haus, drückend und gefährlich. Als Noa es das erste Mal betritt, ist sie gleichermaßen ergriffen von Furcht und neugieriger Erwartung. Doch niemand außer ihr scheint zu spüren, dass das alte Gebäude ein lang gehütetes Geheimnis birgt ...- Nicht nur von einem geheimnisvollen Haus, auch von einem nie geklärten Mord, von menschlichen Leidenschaften und einer großen Liebe erzählt Isabel Abedi in "Whisper". Meisterhaft versteht es die Erfolgsautorin ihre Leser in eine mysteriöse, kaum auszuhaltende Spannung zu versetzen. Nicht ohne Grund ist "Whisper" für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert und von der Presse hoch gelobt worden. Ein ungewöhnliches und großartiges Buch.

    Produktinformation

    • Taschenbuch: 280 Seiten
    • Verlag: Arena (Juni 2007)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3401029991
    • ISBN-13: 978-3401029993


    Meine Meinung:

    Mir hat das Buch gut gefallen. Es geht ja um das Mädchen Noa, die ihre Ferien mit ihrer Mutter und deren schwulen Freund verbringen soll.

    Sie bemerkt schnell, dass das Dorf und vor allem das Haus ein Geheimnis birgt. In dem Haus ist ein junges Mädchen zu Tode gekommen. Was ist damals bloß passiert?

    Noa freundet sich sehr schnell mit David an und sie beide möchten dem Geheimnis auf die Spur kommen.


    Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen, man war sofort gefangen genommen von der Geschichte. Die Charaktere haben mir auch sehr gut gefallen, vor allem David war mir sehr sympathisch. Es war auch nicht sofort zu durchschauen, wer an dem Tod des Mädchens verantwortlich war, es ist interessant geblieben und hat vor allem zum Ende noch einmal richtig an Spannung aufgebaut.

    Ich kann auf jeden Fall eine Leseempfehlung geben. Von mir bekommt das Buch 4,5 von 5 Sternen.


    4,5 von 5 Sterne

    Samstag, 14. März 2015

    Wir sehen uns gestern von Tanja Voosen



    Kurzbeschreibung

    Schokoheiß – Slamgefahr – Zitronensüß…

    OMG! Mallorys Traum von einem eigenen Auto droht zu zerplatzen. Die erhoffte Lösung: ein Auftritt beim Diary-Slam und die Peinlichkeiten ihres jüngeren Ichs zum Besten geben. Theoretisch machbar, wäre da nicht der neue Typ an ihrer Schule.

    Produktinformation

    • Format: Kindle Edition
    • Dateigröße: 1228 KB
    • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 80 Seiten
    • Verlag: bittersweet (14. Januar 2015)
    • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
    • Sprache: Deutsch
     
    Meine Meinung:

    Ich habe erneut ein E-Short aus der Bittersweets Reihe gelesen und fand es auch sehr gut.

    Es geht um Mallory, die sich ein bestimmtes Auto kaufen möchte, dieses aber nicht mehr lange reserviert werden kann und ihr fehlt noch ein Teil des Geldes. Ihre Oma schlägt ihr vor, ihr den fehlenden Teil des Geldes zu geben, wenn sie mit ihr den Dachboden aufräumt und an einem Daily Slam mitmacht. Das macht sie dann und sieht dann den neuen Jungen von ihrer Schule wieder ...

    Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, es ließ sich flüssig lesen. Welche Frage sich mir nur stellt: Wie kann man seinen ersten Freund nicht wieder erkennen oder zumindest denken, dass er ihm aber ähnlich sieht?

    Alles in allem hat mir die Kurzgeschichte aber sehr gut gefallen, auch die Charaktere fand ich toll, daher von mir 4 Sterne.


    4 von 5 Sterne

    Es wird keine Helden geben von Anna Seidl

     
     
    Berührend, fesselnd, unfassbar: Wenn nichts mehr ist, wie es war. Kurz, nachdem es zur Pause geläutet hat, hört Miriam einen Schuss. Zunächst versteht niemand, was eigentlich passiert ist, aber dann herrschen Chaos und nackte Angst. Matias, ein Schüler aus ihrer Parallelklasse, schießt um sich. Auch Miriams Freund Tobi wird tödlich getroffen. Miriam überlebt - aber sie fragt sich, ob das Leben ohne Tobi und mit den ständig wiederkehrenden Albträumen überhaupt noch einen Sinn hat. Waren sie und ihre Mitschüler Schuld an der Katastrophe? Das großartige Debüt von Anna Seidl, die erst 16 Jahre alt war, als sie diese aufwühlende Geschichte geschrieben hat: eine intensive Auseinandersetzung mit den Folgen eines Amoklaufs für die Überlebenden, mit Schuld und Trauer, schonungslos erzählt.
     
     

    Produktinformation

    • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
    • Verlag: Oetinger (20. Januar 2014)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 378914746X
    • ISBN-13: 978-3789147463
    • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
    • Größe und/oder Gewicht: 14,2 x 2,7 x 20,8 cm


    Meine Meinung:
     
    Ich war nach den ersten Seiten schon total begeistert, wenn es so weitergegangen wäre, wäre es ein 5 Sterne Buch für mich gewesen.
     
    Insgesamt gesehen hatte es seine Längen, aber ich möchte trotzdem 4 Sterne vergeben, weil es total authentisch und bedrückend geschrieben war. Ich habe auch viel länger zum Beenden des Buches gebraucht, weil ich immer nur ein paar Seiten geschafft habe. Ob es an der Traurigkeit lag? Das könnte ich mir gut vorstellen.
     
    Es geht in dem Buch ja vor allem um Miriam und ihren Freund Tobi, der bei dem Amoklauf erschossen wurde und um ihre Freundinnen Joanna, Vanessa und Tanja, wovon es Joanna nach dem Amoklauf am schlechtesten geht.
     
    Nach Beschreibung des Amoklaufs geht es vor allem um die Gefühle von Miriam und wie sie versucht, sich in das normale Leben einzufinden. Sie entdeckt auch, dass sie ein gewisses Verständnis und Mitgefühl für den Amokschützen hat, da er von ihnen immer ein wenig gemobbt wurde.
     
    Alles in allem ein sehr interessantes Buch von einer sehr jungen Schriftstellerin, von der hoffentlich noch mehr folgen wird.
     
    Dass es als Jugendbuch bezeichnet wird, ist meiner Meinung nach nicht ganz richtig, als Jugendliche wäre es für mich glaube ich zu heftig gewesen.
     
     

    Dienstag, 10. März 2015

    Hundstage von Carin Müller




    Tobi hat's nicht leicht – er kriegt es einfach nicht hin mit den Mädels! Dabei ist er ein wirklich attraktiver Typ: groß, schlank, zärtliche braune Augen, charmant und sensibel, draufgängerisch und wild, intelligent und eloquent. Dazu im wirklich allerbesten Alter. Allein es klappt nicht! Und Schuld hat nicht irgendein heimtückisches Schicksal, nein, es ist viel schlimmer: Schuld daran sind Tobis Lebensumstände!

    Genauer gesagt seine Menschen. Tobi ist nämlich ein Hund, ein dreijähriger, voll im Saft stehender Airedale-Terrier-Rüde, dem die Welt zu Pfoten liegen sollte! Leider ist er für seine Zweibeiner Kiki und Paul eine Mischung aus Kind-Ersatz, Kuscheltier – und schlicht und einfach: Hund. Und von Hunden haben die beiden überhaupt keine Ahnung!

    Doch weil die Pest selten ohne Cholera kommt, muss sich Tobi auch noch mit etlichen Mit-Tieren herumschlagen:
    - Mit seinem väterlichen Freund, dem Boxer Rocky, der ihn mit seinen eisenharten und nicht immer ganz schlüssigen Regeln martert.
    - Mit seinem Erzfeind Jimi, der ein aufgeblasener, arroganter Sex-Protz ist und zudem ein "mehrfach prämierter Zuchtrüde".
    - Mit der nymphomanischen Goldfisch-Lady Cleo, die ihm regelmäßig die Ohren vollblubbert.
    - Mit Anastasia, der eleganten russischen Nerz-Lady, die eine ungesunde Schwäche für schlechte Seifenopern hat.
    - Und mit vielen weiteren großen und kleinen Kreaturen.

    So kann es nicht weitergehen! Tobi muss etwas in seinem Leben ändern! Doch der Weg zum Ziel ist steinig und zudem von vielen Unwägbarkeiten sowie zwei Morden gepflastert.
     
    Meine Meinung:
     
    Das Buch ist meiner Meinung nach für alle geeignet, die Hunde lieben. Es ist sehr humorvoll geschrieben, das zweite Kapitel habe ich erst nicht verstanden und musste nach dem 2. Lesen total lachen, weil ich dann gemerkt habe, dass es schon aus Sicht des Hundes Tobi geschrieben war.
     
    Sehr traurig wurde es direkt am Anfang, als Tobis bester Freund Rocky an Altersschwäche gestorben ist, es wäre sehr tröstlich, wenn Hunde beim Sterben wirklich so denken würden.
     
    Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, man war sofort in der Geschichte drin, aber so ganz konnte mich das Buch leider doch nicht mitnehmen.
     
    Alles in allem aber eine tolle Abwechslung, ein Tierroman mit viel Humor!
     
    3,5 von 5 Sterne

     

    Montag, 9. März 2015

    Schnucken gucken von Andrea Hackenberg



    Sie stand immer auf der Seite der Schwachen und Entrechteten. Jetzt steht sie knietief im Dispo: Billi Sander, Umweltaktivistin und frisch gefeuerte Enthüllungsreporterin, landet da, wo sie nie wieder hinwollte: zu Hause in der Heide. Um wieder zu Geld zu kommen, heuert Billi im Feuilleton der Lokalzeitung an. Unter Laienschauspielern, Freizeit-van Goghs und korrupten Landespolitikern stellt sie schließlich fest: Die Heide ist tatsächlich eine Kulturlandschaft. Und ihr Exfreund sieht besser aus, als sie ihn in Erinnerung hatte …
     

    Produktinformation

    • Taschenbuch: 336 Seiten
    • Verlag: Knaur TB (2. Februar 2015)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3426514265
    • ISBN-13: 978-3426514269
    • Größe und/oder Gewicht: 13 x 2,5 x 19 cm

    Meine Meinung:
     
    In diesem Buch geht es ja um Billi (Sibille), die Enthüllungsreporterin ist und aufgrund eines Mißgeschicks gefeuert wird. Aufgrund Geldproblemen entschließt sie sich, nach 17 Jahren Berlin in ihren Heimatort in die Lüneburger Heide zurückzukehren, wo ihre Mutter und ihre Geschwister wohnen. Da ihre Familie etwas chaotisch ist, gibt es Irrungen und Wirrungen und später sogar einen Toten ...
     
    Das Buch ist sehr witzig geschrieben, die Charaktere sind sehr sympathisch, es macht Spass zu lesen. Meiner Meinung nach ist das Buch sehr schnell durchzulesen, der Schreibstil gefällt mir auch gut. Lediglich im Epilog hatte ich etwas Schwierigkeiten, in die Geschichte reinzukommen, das endete aber sofort im 1. Kapitel.
     
    Alles in allem kann ich eine klare Leseempfehlung geben. Es ist ein erfrischendes Buch für zwischendurch, nichts Tiefgehendes, aber schon humorvoll.  Ich vergebe 4,5 von 5 Sterne.
     
     
    4,5 von 5 Sterne

    Sonntag, 8. März 2015

    Herz in Scherben von Kathrin Lange



    Komm mir näher, und du wirst es bereuen. Ein Schuss hallt in Davids Kopf wider. Plötzlich ist die Erinnerung da und er weiß nicht, ob sie etwas mit Charlies Tod und den schrecklichen Ereignissen auf Martha’s Vineyard zu tun hat. Fünf Monate sind seitdem vergangen, aber nun zieht eine dunkle Ahnung David mit Macht auf die Insel zurück. Seine Freundin Juli folgt ihm voller Sorge. Doch entgegen aller Befürchtungen ist es nicht der Inselfluch, der den beiden das Leben schwer macht, sondern die arrogante Lizz. Sie tut alles, um Juli von Davids Seite zu verdrängen. Als dann plötzlich eine Mädchenleiche auftaucht, beginnt Juli zu zweifeln. Was geschah wirklich im Winter auf den Klippen? Und welche Rolle hat David dabei gespielt? Band 2 der "Herz aus Glas"-Trilogie.
     
     
     
  • Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
  • Verlag: Arena (9. Januar 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3401600052
  • ISBN-13: 978-3401600055
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 16,1 x 5 x 21,8 cm

  •  Meine Meinung:
     
    Ich war sehr gespannt auf den zweiten Teil der Serie, aber ich fand ihn wesentlich schwächer als den ersten Teil.
     
    Meiner Meinung nach wurde alles mehr oder weniger wiederholt, erst die letzten 50 Seiten wurden dann interessant.
     
    Der Schreibstil war nach wie vor flüssig, aber wie gesagt, war es erst etwas langweilig, das Ende war mit einem fiesen Cliffhanger versehen, so dass ich trotzdem den 3. Teil nach Erscheinen lesen werde.
     
    Es geht ja um Juli und David, die von Boston wieder zu Davids Vater fahren, weil er Geburtstag feiert und der Fluch lastet immer noch auf der Insel. Dann wird eine Mädchenleiche gefunden und es wird vermutet, dass es Charlies Leiche ist, die Exfreundin von David.
     
    David ist sich nicht sicher, ob er Charlie erschossen hat.
     
    Wie gesagt bin ich etwas enttäuscht von der Fortsetzung, auch wenn die Meinungen da wahrscheinlich auseinander gehen.
     
    Da ich aber die Geschichte an sich sehr interessant finde, vergebe ich trotzdem 4 Sterne.
     
     
    4 von 5 Sterne

     

    Mittwoch, 4. März 2015

    Ein Bild von Dir von Jojo Moyes




    Zwei Paare – getrennt durch ein Jahrhundert, verbunden durch ein Gemälde.
    Während um sie herum der Erste Weltkrieg tobt, versucht Sophie stark zu sein – für ihre Familie, für ihren Mann Édouard, der auf Seiten Frankreichs kämpft. Nur ein Gemälde ist ihr geblieben, das sie an ihr gemeinsames Glück erinnert. Ein Porträt, das Édouard einst von ihr malte. Und das ihn jetzt retten soll …
    Hundert Jahre später. Liv trauert um ihren Mann David. Vor vier Jahren ist er gestorben, viel zu früh. Livs kostbarster Besitz: ein Gemälde, das er ihr einst schenkte. Der Maler: Édouard. Das Modell: Sophie. Als ihr dieses Gemälde genommen werden soll, ist sie bereit, alles zu opfern. Auch das eigene Glück …

  • Broschiert: 544 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 2 (23. Januar 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499269724
  • ISBN-13: 978-3499269721
  • Größe und/oder Gewicht: 13,5 x 4,5 x 21 cm


  • Meine Meinung:
     
    Mich hat das Buch von Anfang bis zum Ende in den Bann gezogen. Ich war erst am Überlegen, es überhaupt zu lesen, weil ich ungerne Bücher lese, die zu Kriegszeiten lese. Jetzt mochte ich die Passagen aus der Zeit sogar lieber als die aus der Gegenwart. Wie man sich doch täuschen kann.
     
    Mir war Sophie und ihre Schwester ans Herz gewachsen. Sie haben eine sehr schwere Zeit gehabt, man kann sich gar nicht wirklich in die Zeit damals reindenken.
     
    Der Schreibstil war auch dermaßen toll, dass ich das doch recht umfangreiche Buch innerhalb von drei Tagen verschlungen habe, das ging mir bei dem anderen Buch von Jojo Moyes genauso (Ein ganzes halbes Jahr).
     
    In den letzten Kapiteln wurde es noch einmal richtig emotional während der Gerichtsverhandlung, so dass ich dem Buch 5 Sterne geben möchte. Daher gebe ich eine klare Leseempfehlung.
     
    Ich hätte nur gerne noch mehr von Sophies und Eduoards Leben nach dem Krieg erfahren, da wäre eine Zusatzgeschichte toll gewesen.

    Die Tage in Paris von Jojo Moyes



    Die romantische Vorgeschichte zu «Ein Bild von dir».
    Honeymoon in Paris …
    … davon träumen Brautpaare überall auf der Welt. Sophie und Liv leben diesen Traum. Im Paris der Belle Époque verbringt Sophie die ersten Tage an der Seite ihres Mannes, des Malers Édouard Lefèvre. Die Welt, die er ihr, dem Mädchen aus der Provinz, zeigt, ist aufregend und neu. Doch das Leben als Frau eines verarmten Künstlers hat auch seine Schattenseiten.
    Über hundert Jahre später begibt sich eine andere Braut auf Hochzeitsreise in die Stadt der Liebe. Hals über Kopf haben Liv und David geheiratet. Doch die Tage in Paris sind nicht ganz so unbeschwert und romantisch, wie Liv sich das erhofft hat. Hat sie gerade den Fehler ihres Lebens begangen?
    Erst ein Gemälde bringt die Liebenden einander wieder näher …
     
  • Gebundene Ausgabe: 112 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 3 (23. Januar 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 349926790X
  • ISBN-13: 978-3499267901
  • Größe und/oder Gewicht: 13,5 x 1,2 x 19,5 cm


  • Meine Meinung:

    Ich habe diese kleine Büchlein in einem Rutsch durchgelesen. Es ist sehr schön gestaltet, ist ja in gebundener Form.

    Mir hat das Buch auch sehr gut gefallen, allerdings finde ich den Preis von 8,00 € etwas übertrieben. Ausserdem finde ich, dass es nicht nötig ist, diese Vorgeschichte zu lesen, da es mit der eigentlichen Geschichte in "Ein Bild von Dir" nichts zu tun hat.

    Es geht ja um Sophie und Eduard und um Liv und ihren Mann David, die sich in den Flitterwochen befinden.

    Die Hauptgeschichte startet jeweils erst ca. 5 Jahre später.

    Alles in allem möchte ich hier 4 Sterne vergeben.


    4 von 5 Sterne

    Montag, 2. März 2015

    Dark Village 4 und 5 von Kjetil Johnsen




    Nora ist von Selbstzweifeln zerfressen. Benedicte hält einen tödlichen Beweis in den Händen. Trines brutaler Mord stellt die Ermittler weiter vor ein Rätsel. Vilde stürzt sich in eine gefährliche Affäre, um den Schmerz über den Verlust ihrer großen Liebe zu betäuben. Einst waren sie unzertrennlich – doch die Freundschaft der Mädchen bricht unaufhaltsam auseinander. Nichts ist, wie es scheint. Die Serie an grausamen Morden in dem idyllischen Bergdorf Dypdal reißt nicht ab. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Aber wer ist Täter? Wer Opfer? Und wie hängen all die schrecklichen Fälle miteinander zusammen? Plötzlich scheint jeder verdächtig. Der wahre Mörder bleibt jedoch weiter im Verborgenen. Eiskalt verfolgt er sein Ziel …
     

    Meine Meinung:
     
    Ich mag diese Serie ja total gerne, auch wenn sie bei mir persönlich nicht grossartig über 4 Sterne hinausgeht.
     
    Ich mag Nick sehr gerne, er hat es bisher wirklich nicht leicht gehabt.
     
    Etwas befremdlich finde ich, dass im letzten Teil alle miteinander etwas zu tun haben, das ist mir ein bisschen zu viel Zufall etc.
     
    Insgesamt fand ich den Abschluss der Reihe sehr gelungen, ich habe sie sehr gerne gelesen und auch vom Optischen her sind die Bücher ja sehr ansprechend.
     
     
    Gesamturteil der Reihe: 4 von 5 Sterne