Montag, 7. August 2017

Die Bucht, die im Mondlicht versank von Lucy Clarke



  • € 15,00 [D], € 15,50 [A]
  • Erschienen am 02.06.2017
  • 416 Seiten, Klappenbroschur
  • Übersetzt von: Claudia Franz
  • ISBN: 978-3-492-06027-1


Folge den Spuren im Sand …
Als Jacob sich von seiner Mutter Sarah verabschiedet, um zu einer Strandparty zu gehen, ist alles wie immer. Am nächsten Morgen ist nichts mehr, wie es war: Jacob ist verschwunden. Vor genau sieben Jahren verschwand auch Marley an diesem Strand, der Sohn von Sarahs bester Freundin Isla. Später wurde er tot geborgen. Verzweifelt sucht Sarah nach Spuren und stößt dabei auf viele Fragen: Wo war ihr Mann in der Nacht, als Jacob verschwand? Warum sind Jacobs Klamotten in Islas Haus? Und was verschweigt der Fischer, der damals Marleys Leiche fand? Stück für Stück setzt sich ein Bild der Ereignisse zusammen, das Sarah dazu zwingt, sich endlich einer Wahrheit zu stellen, vor der sie so viele Jahre lang die Augen verschlossen hat.

Meine Meinung:
Ich habe bisher die letzten beiden Bücher der Autorin gelesen und war daher sehr gespannt auf ihr neuestes Werk. Das Cover passt auch wieder sehr gut zu den anderen Romanen. 

Der Einstieg in das Buch ist mir diesmal recht schwer gefallen, ich kann aber nicht so genau sagen, woran es lag. 

Der Roman wechselt immer zwischen Sarah und Isla hin und her, so dass man beide Sichtweisen nachvollziehen konnte. Dieses Familiendrama befasst sich vor allem mit Schicksal, Mutterliebe, Freundschaft und der Frage, wieviel Wahrheit eine Freundschaft ertragen kann, ohne zugrunde zu gehen. 

Lange ist man am Rätseln, was es Jacobs Verschwinden auf sich hat. War es Absicht oder ist er nicht freiwillig gegangen?

Das Buch konnte im weiteren Verlauf mit überraschenden Wendungen aufwarten, zum Ende hin kamen noch sehr tragische Begebenheiten hinzu. 

Alles in allem kann ich hier eine klare Kauf- und Leseempfehlung geben. Mir hat auch dieses Buch der Autorin wieder sehr gut gefallen, freue mich schon auf weitere Werke von ihr, die hoffentlich nicht lange auf sich warten lassen. Von mir bekommt das Buch sehr gute 4,5 Sterne. 



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen