Freitag, 1. September 2017

Niemand verschwindet einfach so von Catherine Lacey


Niemand verschwindet einfach so
Catherine Lacey
Übersetzt von Bettina Abarbanell

Gebunden mit Schutzumschlag, 256 Seiten
Aufbau Verlag

22,00 €  *)
Inkl. 7% MwSt.

















































»Da ist ein wildes Biest im Herzen dieses Romans, und Sie werden es treffen.« The New Yorker  


International gefeiert als eines der eindrücklichsten Debüts der letzten Jahre: Niemand verschwindet einfach so beschreibt den gewagten Versuch einer Frau, ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen. Elyria begibt sich in die Ferne, nur um festzustellen, dass man vor sich selbst niemals flüchten kann. Ein intimes Abenteuer – und die Geschichte einer Selbstfindung. 

»Als wir an jenem Abend nach Hause gingen, beide nach dem Bourbon riechend, der uns auf die Knie getröpfelt war, wusste ich, dass mein Mann ein Song war, dessen Text ich vergessen hatte, und ich ein verwackeltes Foto von jemandem, den er mal geliebt hatte.« Elyria löst ein One-Way-Ticket nach Neuseeland und verlässt ihren Mann, ohne eine Nachricht zu hinterlassen. In Neuseeland angekommen, setzt sie sich immer riskanteren und surrealer werdenden Begegnungen mit den Einwohnern und der Tierwelt aus. Doch ihre eigentliche Reise ist die Reise in ihr eigenes Herz der Finsternis. Verfolgt vom Tod der Schwester, ausgestoßen von der Mutter, zermürbt von der Eintönigkeit ihrer Ehe, droht Elyria an ihren eigenen Gedanken verlorenzugehen. Auf fast hypnotische Weise beschreibt Catherine Lacey eine Frau, die verrückt wird, allein durch sich selbst. Doch niemand verschwindet einfach so, egal wie sehr er es versucht. 


Meine Meinung:

Ich bin durch das sehr interessant gemachte Cover auf das Buch aufmerksam geworden und wollte erfahren, was hinter diesem Cover und dem Titel steckt. 

Leider muss ich aber sagen, dass ich einfach nicht in das Buch rein gekommen bin. Ich kam mit dem Schreibstil nicht so gut zurecht und die Protagonistin war mir einfach zu suspekt. 

Man kann hierzu eigentlich sagen, dass man von Anfang bis Ende in die Gedankenwelt der Hauptprotagonistin eingetaucht ist und genau das war mir einfach zu viel. 

Die Autorin hat hier ein sehr anspruchvolles Buch geschrieben, das sehr einzigartig ist und die düstere Stimmung sehr gut rüber bringen konnte. Es waren auch viele Zitate enthalten. 

Ich muss aber sagen, dass ich von Anfang bis Ende mit der Protagonistin nicht warm geworden bin, auch mit der Art der Geschichte leider nicht, es war einfach nichts für mich. 

Es ist jetzt wirklich schwer zu bewerten. Ich habe etwas völlig anderes erwartet, auch das Ende konnte mich leider gar nicht begeistern. Andererseits kann ich mir aber vorstellen, dass es für einige Leser eine tolle Lektüre ist, für mich aber leider nicht. Von mir bekommt das Buch 3 Sterne. 


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